Kleinkredit- & Minikredit Vergleich Österreich


Kleinkredit – Minikredit Österreich




Wie kommt man schnell und vor allem einfach an Geld – Welche Möglichkeiten gibt es?

Wer kennt es nicht – Anschaffungswünsche kosten Geld. Nicht jede Anschaffung geht automatisch mit einer Summe von Tausenden von Euro einher, aber ein paar Hundert Euro sind bei einer Autoreparatur, einem Urlaub oder Sonstigem leicht denkbar. Hier besteht, wenn man das Geld nicht hat, durchaus die Möglichkeit einen sogenannten Kleinkredit abzuschließen, aber auch andere Möglichkeiten sind denkbar. Im Nachfolgenden werden die häufigsten vorkommenden Möglichkeiten, um schnell und einfach an Geld zu kommen, vorgestellt.

Kleinkredit Österreich

Was ist ein Kleinkredit?

Bei einem geringen Betrag ist die Aufnahme eines sogenannten Kleinkredits möglich. Zunächst müssen wir einmal klären, wobei es sich bei einem Kleinkredit überhaupt handelt. Rein rechtlich gibt es keine klare Definition für den Begriff Kleinkredit, es ist in der Praxis in der Regel jedoch ein herkömmlicher Ratenkredit mit dem Unterschied, dass die Kreditsumme nur zwischen 100 und 10.000 Euro liegt. Ist wirklich von einem Kleinkredit die Rede, so belaufen sich die Kreditsummen jedoch meistens auf 100 bis 2.500 Euro. Die Laufzeiten sind hierbei meist sehr flexibel gestaltet – von wenigen Wochen bis meist maximal 84 Monaten ist alles vertreten. Die Mehrzahl der in Österreich vergebenen Kredite sind Kleinkredite.

Nicht jede österreichische Bank bietet Kredite mit einer geringen Kreditsumme an. Deswegen ist es der Fall, dass man manche Kreditinstitute Kredite erst ab einem Betrag von 5.000 oder sogar 10.000 Euro vergeben – Kreditsummen unter 1.000 Euro sind in der Regel ohnehin fast nicht denkbar. Der Grund warum Kreditinstitute kaum Kredite unter 1.000 Euro vergeben, liegt in der Tatsache, dass die Fixkosten für das Bankinstitut unabhängig von der Kredithöhe gleich hoch sind und sich der interne Aufwand daher für das Kreditinstitut nicht lohnt. Aus einer wirtschaftlichen Perspektive rentiert sich dies für die Bank nur ab einer gewissen Summe, da der Bank im Zuge einer Kreditvergabe einige Aufgaben zukommt, wie etwa die Einrichtung eines Darlehenskontos, die Kreditvergabe an sich, Kreditverwaltungen innerhalb der Laufzeit und die Bezahlung von Beratungspersonal.

Es gibt aber dennoch Banken in Österreich, die Kleinkredite anbieten. Dies sind meist Onlinebanken oder auch Direktbanken. Solche haben keine Filialen und sind nur online vertreten und müssen sich nicht den Kosten einer Filialbank entgegenstellen. Es gibt im Zusammenhang mit Kleinkrediten also Anbieter, die zusätzlich zu ihrem Filialgeschäft auch online Kleinkredite vergeben (hierzu zählt beispielsweise die BAWAG P.S.K. oder die ING DiBa) oder aber auch solche, die sich ausschließlich auf Kleinkredite spezialisiert haben (beispielsweise Cashper oder Cashpresso). Die Vorteile von Online- und Direktbanken sind leicht zu erklären. Die Finanzierung wird auf jeden Kunden genau zugeschnitten, die Zinsen sind vergleichsweise günstig und der Verwendungszweck ist ebenso wie die Laufzeiten sehr flexibel gestaltbar.

Welche Voraussetzungen muss man für die Aufnahme eines Kleinkredites erfüllen?

Die Voraussetzungen sind im Vergleich zu einem herkömmlichen Kredit beim Kleinkredit sehr gering. Wie üblich ist auch hier die Volljährigkeit des Kreditnehmers eine der Grundvoraussetzungen. Ferner muss man in der Regel einen festen Wohnsitz in Österreich, sowie ein geregeltes Einkommen nachweisen. Außerdem ist in den meisten Fällen ebenso eine Voraussetzung, dass man keinen negativen KSV-Eintrag hat.

Wofür eignet sich ein Kleinkredit?

Es gibt viele Situationen, in denen es ratsam ist, einen Kleinkredit aufzunehmen. Diese werden im Folgenden in aller Kürze beispielhaft angeführt.

  • Konsumgüter und dringende Reparaturen: Wenn etwas am Auto oder in der Wohnung kaputt geht, möchte man dies in der Regel so schnell wie möglich wieder reparieren lassen. Wenn das Geld hierzu fehlt, kann man mit der Aufnahme eines Kredites Abhilfe schaffen. Aber auch für Konsumgüter, wie etwa Möbel oder Technik, nehmen eine Vielzahl an Leuten Kredite auf. Hier sollte man sich aber grundsätzlich daran erinnern, dass man nicht stark über seine Verhältnisse leben sollte, denn eines ist sicher: der Kredit muss schlussendlich auch zurückbezahlt werden.
  • Urlaube und Weihnachtsgeschenke: Wenn man gerne einmal pro Jahr – oder öfters – auf Urlaub fahren möchte und man auf dies trotz eines eventuellen Fehlens der Geldmittel nicht verzichten möchte, so könnte man sich theoretisch einen Kleinkredit für die Bezahlung seines Urlaubs aufnehmen. Inwieweit dies sinnvoll oder ratsam ist, ist eine Frage, die jeder selbst für sich beantworten kann. Aber auch bei Weihnachtsgeschenken wird oftmals zu einer Finanzspritze gegriffen, da man hier in der Regel viel Geld auf einmal für eine Vielzahl von Geschenken für Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde aufbringen muss.
  • Umschuldungen von Dispokrediten

Ist ein Kleinkredit wirklich so günstig, wie er beworben wird?

Dies ist eine Frage, welche man nicht pauschal beantworten kann. Kleinkredite sind oftmals sehr billig, überhaupt wenn sie eine Höhe von 1.000 Euro nicht überschreiten. Meist ist die Laufzeit bei einem solch geringem Betrag sehr kurz gehalten, wodurch es für den Kreditnehmer auch nicht zu hohen Zinszahlungen kommt. Betrachtet man einen Kleinkredit im Vergleich zu einem herkömmlichen Ratenkredit im Hinblick auf den effektiven Jahreszinssatz, so ist dieser des Kleinkredites höher.

Kleinkredit ist nicht gleich Mikrokredit

Eine weitere Unterscheidung in der Begrifflichkeit muss man zwischen dem eben genannten Kleinkredit und dem Mikrokredit vornehmen. Beide dieser Kreditarten haben gemeinsam, dass die Kreditsumme in beiden Fällen gering ist. Der grundsätzliche Unterschied des Mikrokredites ist, dass dieser hauptsächlich in Entwicklungsländern vergeben wird. Ziel dieser Kreditform ist es nämlich, die Wirtschaft anzukurbeln.

Der Überziehungsrahmen und seine Vor- und Nachteile

Wenn man oftmals einen Geldengpass erlebt, so kann es schnell sein, dass das Girokonto überzogen ist. Grundsätzlich ist das heutzutage bis zu einem bestimmten Betrag automatisch auf dem Konto eingestellt. Überzieht man das Konto für wenige Tage oder ein, zwei Wochen, so stellt diese Möglichkeit, seinen eigenen Geldengpass zu überbrücken, kein Problem dar. Ist das Konto jedoch über mehrere Monate im Minus, so kann das sehr teuer werden. Auch wenn wir uns gerade im einer Niedrigzinsphase befinden, liegen die Zinsen für die Überziehung des Kontos bei 7 bis zu 14%. Fakt ist, es ist billiger, einen Kleinkredit aufzunehmen, als dauerhaft sein Girokonto zu überziehen.

Was ist Cashper? Was sind Vorteile von Cashper

Cashper ist ein Online-Anbieter von Kleinkrediten. Die Eigenschaften des Unternehmens sind etwa, dass die Abwicklung bzw. die Beantragung des Geldes sehr schnell und einfach von Statten geht. In nur fünf Minuten ist es möglich, bis zu 1.500 Euro als Kleinkredit zu beantragen. Erstkunden können nur einen Kredit von bis zu 600 Euro aufnehmen, ist dieser einmal abbezahlt, so kann man mehr Geld als Kredit aufnehmen. Die Laufzeiten belaufen sich auf grundsätzlich 10 bis 60 Tagen – KSV-Einträge werden hierbei nicht geprüft.

Im Folgenden ein paar Beispiele:

  • Man möchte als Erstkunde 600 Euro aufnehmen und diese nach 30 Tagen zurückzahlen. Bei Sollzinsen von 7,95% beträgt die rückzuzahlende Rate 603,78 Euro. Wie man sieht, bedeutet dies, dass es nicht mit hohen Kosten verbunden ist, um einen Liquiditätsengpass kurzfristig zu überbrücken.
  • Wählt man für denselben Betrag eine 60-tägige Laufzeit, so belaufen sich die Kosten auf 704,68 Euro.

Mit nur wenigen Klicks sind die Daten eingegeben bzw. ein Konto erstellt und der Antrag ausgefüllt. Innerhalb von drei Tagen wird der Antrag bearbeitet und bei positiver Entscheidung dauert es weitere vier Werktage bis das Geld auf dem Konto eingelangt ist. Grundsätzlich geht also die Kreditaufnahme von einer Summe von 600 Euro bei Erstkunden und bis zu 1.500 Euro bei schon bestehenden Kunden relativ schnell und unkompliziert von Statten und vor allem ohne Fragen nach dem Verwendungszweck und dergleichen. Cashper stellt somit eine echte Alternative zu dem herkömmlichen Kleinkredit bei Filialbanken/Onlinebanken dar und überzeugte in der Vergangenheit schon eine Vielzahl an Kunden mit ihrem Angebot.

Eine Alternative zu Cashper – der Ratenkredit/Ratenkauf

Vor allem um die Weihnachtszeit herum, finanzieren viele Verbraucher ihre Geschenke mit einem Kredit. Heutzutage ist es möglich, den Kauf von Schmuck, Smartphones, Elektronik bis hin zu Möbel mittels Kredit zu finanzieren. Viele Unternehmen bewerben überdies die Ratenzahlung ihrer Produkte. Dies erscheint in der Regel auf den ersten Blick nach einer finanziellen Entlastung, da man das eine oder andere Produkt monatsweise abbezahlen kann. Man sollte jedoch nochmals genau nachrechnen, denn ein Kauf auf Raten ist in den meisten Fällen teurer als die Aufnahme eines Kleinkredites. Der Trick hierbei ist, dass Unternehmen oft mit dem sogenannten Sollzins werben. Schaut man aber ins Kleingedruckte und sucht nach der Effektivverzinsung, so kann man beobachten, dass diese meist höher als die bei einem Kleinkredit ist. Diese belaufen sich auf rund 7 bis 15 Prozent. Ein weiterer Trick, der von den Anbietern oftmals verwendet wird, ist die Angabe von Monatszinsen. Wenn man liest oder hört, dass die monatlichen Zinsen beispielsweise nur 1,65% betragen, klingt das nicht nach viel, doch auf das ganze Jahr gerechnet würde das horrende 21,7% ausmachen. Die einzige Situation, in der ein Ratenkredit einen wirklichen Vorteil gegenüber dem Kleinkredit hat, ist, wenn es sogenannte 0%-Finanzierungen geht. Dies bedeutet, dass manche Unternehmen von Zeit zu Zeit eine Finanzierung auf eine vorgeschriebene Laufzeit anbieten, bei der man keine Bearbeitungsgebühren oder Zinsen bezahlen muss – man bezahlt in diesem Fall wirklich nur das Gerät oder Produkt, was man zu kaufen beabsichtigt, nur eben monatsweise.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die kurzfristige Aufnahme eines Kleinkredites oftmals besser und vor allem billiger ist, als die Zahlung von eingekauften Produkten auf Raten oder gar die Überziehung des eigenen Kontos.

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